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Richtig mauern - auch von Laien
Obwohl für alle handwerklichen Arbeiten der Grundsatz
Bestand hat, dass Übung den Meister macht, gibt es gute
Beispiele für Arbeiten von Laien, an denen sich mancher Profi
ein Beispiel nehmen kann. Die Beachtung weniger Grundregeln,
Geduld und Freude am eigenen Tun bewirken oftmals hervorragende
Leistungen.
So ist es auch beim richtig mauern. Im Handel gibt es die
richtigen Werkzeuge und das geeignete Material. Regelmäßig
sollten folgende Tipps berücksichtigt werden.
So genanntes Mischmauerwerk soll vermieden werden. Das heißt, es
ist zweckmäßig, einheitliche Materialien zu verwenden. Dies
betrifft den Baustoff aber auch die Größe von Steinen. Will man
z.B. eine überflüssige Maueröffnung fachgerecht zumauern, wählt
man die Steinart und das Format der Mauer, auch dann,
wenn das Mauerwerk verputzt wird. Selbstverständlich wird bei
dieser Arbeit die „Verzahnung“ mit der bestehenden Mauer zuerst
hergestellt, indem die vorhandenen Teilsteine sorgfältig
herausgestemmt werden. So wird gewährleistet, dass zukünftig
keine Rissbildung entsteht.
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Auch die Verwendung von Zementmörtel stellt den Laien heute
nicht mehr vor große Probleme. Fertigmörtel, der als Sackware im
Handel allseits verfügbar ist, braucht nur noch mit Wasser
gemischt zu werden. Der besseren Verarbeitung wegen kann
Bauemulsion verwendet werden, die neben der erhöhten Klebkraft
den Mörtel geschmeidiger macht und somit besser misch- und
verarbeitbar. So können bedarfsgerechte Mengen mittels Kübel und
Schaufel oder Rührspaten einfach und Platz sparend zubereitet
werden. Die Beschaffung, Lagerung und Mischung von Sand mit
Zement, Zementkalk und anderen Mörtelzusätzen erfordert nicht
nur Platz, sondern auch Kenntnisse und Übung, zudem ist dann
eine Mischmaschine von Vorteil.
Das „Anlegen“ einer neuen Mauer bedarf neben den
„Gründungsarbeiten“, also dem Fundament eines Schnurgerüstes.
Hierzu werden stabile und gerade Kanthölzer an den Außenenden
der zu errichtenden Mauer lot- und waagerecht aufgestellt. Dann
wird jede Schichthöhe angerissen und jeweils mittels Nägeln eine
Schnur gespannt. In die erste Mörtelschicht wird bei Bedarf eine
horizontale Feuchtigkeitssperre in Form eines Teerpappestreifens
eingelegt.
Abschließend noch ein Wort zum Werkzeug: Maurerkelle – oder
Trüffel – für zementhaltigen Mörtel wird aus Eisenblech
verwendet. Für alle gipshaltigen Materialien (Kleber für
Porenbetonsteine) sind Edelstahlwerkzeuge besser geeignet.
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