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Teichfilter selber bauen
Um die Kosten für einen teuren Teichfilter zu sparen,
können Besitzer eines Gartenteichs mit einem Mindestmaß an
handwerklichem Geschick auch selbst Hand anlegen. Das Prinzip
eines solchen Filters funktioniert dabei ganz einfach, zum Einen
sollen damit Schwebestoffe und Unreinheiten aus dem Wasser
beseitigt werden, und zum Zweiten muss der durch die
Lichteinwirkung entstandene Stickstoff abgefiltert werden.
Dieser führt ansonsten zu übermäßiger Algenentwicklung in dem
stehenden Gewässer. Dazu sind Mikroorganismen notwendig, die in
unterschiedlichen Varianten im Handel erhältlich sind.
Deshalb muss ein Selbstgefertigter Filter mindestens zwei
Filterstufen aufweisen. Das System kann je nach Bedarf
allerdings um beliebig viele Behälter erweitert werden. Art und
Größe der Filterkammern hängen von der Nutzung und der Größe des
Gartenteichs ab, die Anlage sollte allerdings ein Volumen von
mindestens 20% des Teichs haben. Der Transport des Wassers
funktioniert entweder über eine Pumpe oder mit einem
Gravitations- oder Schwerkraftsystem.
Als Filterkammern sind beispielsweise große Pflanzkübel oder
Regentonnen verwendbar.
Sie werden durch ein Rohr miteinander verbunden, dazu erhalten
beide Töpfe jeweils auf ihrer Rückseite ein entsprechendes Loch.
Beide Becken können durch Trennwände zusätzlich unterteilt
werden.
Die erste Kammer wird auf der Vorderseite mit einem Loch für den
Schlauch versehen. In den Boden muss ein Abflusshahn eingebracht
werden, um das Wasser zur Reinigung später besser ablassen zu
können.
In der ersten Kammer wird das Wasser von größeren Unreinheiten
befreit, das geschieht mit einem mechanischem Filtermedium. Dazu
können beispielsweise Filtermatten, Filterwatte oder Tonröhrchen
verwendet werden. Die zweite Kammer besitzt anstelle des
Zuflussschlauches ein Rohr, an das der Rücklauf gekoppelt ist.
Im zweiten Behälter befindet erfolgt nun die biologische
Filterung, wobei Bioringe oder andere Medien im Handel
erhältlich sind. Zum Abdichten der Kübel eignet sich
Adhesal-Kautschuk wesentlich besser als Silikon oder andere
Stoffe.
Die Arbeit des Teichfilters wird durch die Bepflanzung
beispielsweise mit Seerosen unterstützt, da sie ebenfalls
überschüssige Nährstoffe verarbeiten.
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