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Theke selbst bauen
Glücklich kann sich schätzen, wer Gastfreundschaft in
wahrer Vollendung leben kann. Einen ganz besonderen Charme
verspricht das Vorhandensein einer eigenen Theke, die dem
stolzen Gastgeber nicht nur praktisch Unterstützung bietet
sondern auch stimmungsvolle Atmosphäre schafft.
Der Eigenbau einer solchen, ganz individuellen Theke ist
mit ein wenig handwerklichem Geschick ganz einfach möglich. Man
beginnt mit der Ermittlung der Maße, die die künftige Theke
haben soll. Hierbei gilt es insbesondere, die später zu
integrierenden Kühlgeräte zu berücksichtigen, für welche eine
gute Luftzirkulation gewährleistet werden muss. Ist der Umfang
und die Aufteilung skizziert, fertigt man aus Hölzern eine
stabile Rahmenkonstruktion, die mit Hilfe von Winkeln
verschraubt wird. Der vordere Teil der Theke wird entweder
komplett mit in Längsrichtung angebrachten Brettern verkleidet,
kann aber auch wirkungsvoll mit einer Plexiglasscheibe abgedeckt
werden, hinter der in der Theke angebrachte
Leuchtstoffröhren für indirektes Licht sorgen.
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Für die Verwendung als Arbeitsfläche eignen sich die im
Handel erhältlichen Küchenarbeitsplatten, die einfach montiert
werden können. Rustikaler wird die Theke, wenn die Arbeitsfläche
verfliest wird. Hierzu montiert man vorab eine stabile
Spanplatte, auf der die Fliesen mit Fliesenkleber angebracht
werden. Nach dem Verfugen sollte hier, wenn die Fugenmasse
gründlich ausgetrocknet ist, mit Klarlack versiegelt werden um
das Eindringen von Flüssigkeit in diese zu vermeiden. Ist ein
Wasseranschluss vorhanden, wird der Platz für ein entsprechendes
Spülbecken zuvor ausgespart, nach dem Einsetzen des Beckens wird
dieses im Bereich um die Arbeitsfläche mit Silikon abgedichtet.
Durch einen kleinen Aufbau kann der Arbeits- vom
Bewirtungsbereich der Theke abgetrennt werden und es
entsteht darunter zusätzlicher Stauraum.
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